New Document Das war unser Daniel (Dani), er wird in uns weiterleben!

Unser Sohn und Bruder hat am 23.01.1983 seinen ersten Schritt ins Leben gesetzt. Er hatte, wie man Sonntagskindern nachsagt, wirklich von Baby an ein sonniges Gemüt. Dani machte uns Eltern, seiner Schwester, den Großeltern und seinen Verwandten mit seiner fröhlichen Art viel Freude.

Schon als Kleinkind war er neugierig und unternehmenslustig, er konnte sich allerdings auch stundenlang alleine spielen und beschäftigen - oder lustvolle Momente genießen.

Die Schullaufbahn begann er erfreut in der Volksschule Inzersdorf, danach besuchte er die AHS-Ettenreichgasse. Er war beim Lernen immer ein Minimalist, bis zur 3. Klasse reichte es seine Intelligenz für gute Noten. Die Mitschüler schätzten im Unterricht seine lustigen Einlagen, manche Lehrer meinten er "belebte" den Unterricht, andere bestellten uns Eltern öfter zu einem ernsthaften Gespräch. Nach der 4. Klasse wechselte er in die HTL-Elektrotechnik. Obwohl er oftmals nur knapp den Aufstieg ind die nächste Klasse schaffte, begeisterte ihn die Fachrichtung und strebte er zielbewusst denn Abschluss dieser Ausbildung an.

Fußball war von Kindheit an seine große Leidenschaft, ab 7 Jahre spielte er vereinsmäßig, die meiste Zeit bis zu seinem 15. Lebensjahr beim ASV Vösendorf, wo er eine schöne Sportgemeinschaft erleben konnte. Sein Austria-Fanatismus entwickelte sich bald, zuletzt engagierte er sich besonders, indem er den Fanclub "Kampfastllln Inzersdorf" gründete und "seine Austria" bei den Heim- und Auswärtspielen unterstützte.

Sportarten interessierten ihn einige (Judo, Tennis, Schach, Basketball,...) Ab 15 Jahre wechselte Dani ins "Skaterlager", er baute mit Freunden Holzrampen, um besondere Sprünge auszuprobieren. Das Outfit dazu prägte seine Gesinnung zur Skaterszene einige Jahre - die Hosen wurden größer und rutschten immer weiter nach unten.

Mit der Zeit wurde sein Outfit immer "cooler". Unter den Jugendlichen war er sehr beliebt, er konnte seinen Schmäh und Ideen bei Veranstaltungen und Urlauben oft Stimung machen. Musik war dabei auch ein wichtiger Bestandteil für sein beschwingtes Leben.

Im Winter wurde seine "Brettleidenschaft" sehr bald durch Snnowboarden ausgelebt. Er hatte das Glück, durch seine unbeschwerte, lustige, aktive und begeisterungsfähige Art viele Freunde zu gewinnen. Viele schätzten seine offene, ehrliche Art, in Diskussionen vertrat er eine soziale, weltoffene Einstellung.

Unser Dani war auch recht hilfsbereit, viele Interessen konnten wir Eltern mit ihm teilen, gemeinsam mit ihm etwas unternehmen. Liebevoll nannte er Cornelia "Schwesterl", stundenlang spielten die beiden als Kinder, im Jugendalter unternahmen sie viel Gemeinsames.

Wir danken, dass wir so einen Schatz als Sohn und Bruder haben durften. Er wird in unseren Herzen weiterleben!

In Liebe Monika, Gugi und Conny Steiner